Caryl Churchill

CARYL CHURCHILL hat mehr als zwanzig Theaterstücke geschrieben, niemals "well-made plays", seit zehn Jahren zunehmend experimentell. Ihre Fragen an die von ihr seismographisch genau reflektierte Gegenwart formuliert Caryl Churchill in Texten, die auch szenisch nach der Entsprechung für kaum vorhandene Antworten suchen. „Der Skriker/Skriker (National Theatre London 1994; Steirischer Herbst Graz 1997), “Herz so blau/Blue Heart” (Royal Court Theatre London 1997; Schauspiel Köln 1999), “Das ist ein Stuhl/This Is A Chair” (Royal Court Theatre London 1997; Schaubühne Berlin 2000), “In weiter Ferne/Far Away” (Royal Court Theatre London 2000; Schaubühne Berlin 2001). ”A Number” (“Die Kopien”) wurde am 23. September 2002 am Royal Court Theatre London uraufgeführt in der Regie von Stephen Daldry mit Michael Gambon als Vater und Daniel Craig in der Rolle der drei Söhne. „Die Kopien“ brachte James McDonald am 28. März 2003 an der Schaubühne Berlin zur Deutschsprachigen Erstaufführung mit Josef Bierbichler und Mark Waschke. Die Schweizer Erstaufführung am 17. April 2003 inszenierte Falk Richter am Schauspielhaus Zürich mit André Jung und Sebastian Rudolph. Seitdem ist „Die Kopien“ an mehr als 30 weiteren deutschsprachigen Theatern gespielt worden. „Liebe und Information“, das aktuelle Stück von Carly Churchill, wurde am 6. September 2012 in der Regie von James Macdonald am Royal Court Theatre London uraufgeführt und kam am 20. September 2013 in der Übersetzung von Hannes Becker, inszeniert von Caro Thum, zur Deutschsprachigen Erstaufführung am Theater Münster.



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