Herb Gardner

HERB GARDNER, geboren 1934 in Brooklyn als Sohn osteuropäischer Einwanderer, kam zum Theater durch einen Teilzeitjob als Garderobier und Orangensaftverkäufer. Sein erstes Stück, „Tausend Clowns“, lief 1962 (erneut 2001) am Broadway und machte seinen Autor mit einem Schlag berühmt. Die Verfilmung „A Thousand Clowns“ erhielt 1965 den Preis der „Screen Writers Guild“ für das beste Drehbuch und wurde mit Nominierungen für den Oscar als „Bester Film“ und „Bestes Drehbuch“ sowie mit einem Oscar für die „Beste Nebenrolle“ ausgezeichnet. Herb Gardners spätere Theaterstücke „Ich bin nicht Rappaport“ und „Gespräche mit meinem Vater“ liefen, sogar wiederholt und zum Teil mehr als zwei Jahre lang, am Broadway. Für „Ich bin nicht Rappaport“, auf der Bühne gespielt von Judd Hirsch und Cleavon Little, verfilmt mit Walter Matthau und Ossie Davis, erhielt Gardner viele Preise, darunter den Tony Award. Will Quadflieg und Kurt Meisel spielten „Ich bin nicht Rappaport“ 1987 in Hamburg, Otto Schenk und Robert Owens 1989 im Theater in der Josefstadt in Wien. Nach 33 weiteren Inszenierungen war „Ich bin nicht Rappaport“ zum zweiten Mal auf Tournee, diesmal mit Peter Striebeck und Ralf Schermuly. 2012/2013 zeigte das Berliner Schlossparktheater „Ich bin nicht Rappaport“ mit Dieter Hallervorden und Joachim Bliese. 2003 ist Herb Gardner in New York City gestorben.



Alle Stücke von Herb Gardner:

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