Liebe und andere Möglichkeiten

Angela Roy
Liebe und andere Möglichkeiten
Komödie in 19 Bildern
Inspiriert durch die Erzählung „Liebe und andere Krankheiten“
Von Sabine Deitmer
3 D, 3 H, Verw - Dek
Dumm gelaufen: Anna hat sich verliebt. Nicht das Schlimmste vielleicht, doch gerade jetzt passt es ihr überhaupt nicht. Denn hat man sich erstmal auf eine Beziehung eingelassen, wird aus einer erwachsenen Frau schnell ein hormongesteuertes Geschöpf, und die hochfliegenden Pläne der Selbstverwirklichung landen in den Nebeln von Gefühlsduselei. Anna denkt aber gar nicht daran, für den sanften Tom, der die Liebe als Befreiung von seinen Ängsten versteht, ihre Karriere aufs Spiel zu setzen. Stattdessen sucht sie professionelle Hilfe, denn gegen den Liebeswahn hilft nur noch eines: Therapie.

Doch Therapeuten sind auch nur Menschen, insbesondere Annas Therapeut Henning, der unter chronischem Liebesentzug durch seine Frau Eva leidet. Immer dann nämlich, wenn Henning Lust hat, hat Eva Migräne. Eva hingegen ist angeödet von der Ehe, desillusioniert sucht sie einen Ausweg aus den ewig gleichen Ritualen. Anders geht es Lisa, Annas bester Freundin, die ganz in sich und ihrer Liebe ruht – wäre da nicht ihr Mann Peter, der es mit ehelicher Zuwendung und Treue allzu praktisch hält. Sie alle geraten an den Punkt, der zur Entscheidung drängt: Muss es Liebe sein, oder gibt es noch andere Möglichkeiten?

„Liebe und andere Möglichkeiten“ ist eine bissige Beziehungskomödie für die Herzensakrobaten von heute: Mit einer gehörigen Portion schwarzen Humors erzählt Angela Roy vom diffizilen Hochseilakt der Liebe – vom Wünschen und Hoffen, von den Illusionen, Bequemlichkeiten und Frustrationen, aber auch von Schwindelgefühl und Absturz und vom tragischen wie komischen Ende der Liebe, das immer auch zugleich neuer Anfang ist.


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